Staatliche Regelschule  Robert Bosch  Arnstadt

Presse

Sonnenschule im Ilm-Kreis
berufswahlfreundliche Regelschule

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Freies Wort: erschienen am 28.09.2010 (Internetkopie) von Gerd Dolge

Einfach Sonne aufs Schuldach

Mit dem Bau einer Photovoltaikanlage auf  dem Dach einer Grund- und Regelschule in Arnstadt fiel im Ilm-Kreis am  Wochenende der Startschuss für das Projekt "Sonnen-Schulen".

Arnstadt - Kurz "Frauen-Power für Solar-Energie von unserem Schul-dach", fasste  Wilfried Leibnitz von der Regelschule Arnstadt die Vorbereitungen  zusammen. Gundula Gresser von der Bielfeld-Grundschule, Margitta  Smarczewski von der Regelschule im gleichen Gebäude und Angelika  Schröder vom Regionalen Agenda 21-Büro in Arnstadt hatten die Eröffnung  des Projektes "Sonnenschulen im Ilm-Kreis" zum "Tag der Energie" im  Wissenschaftsjahr 2010 vorangetrieben.

Ein Tag, an dem es darum ging, Interessierten, vor allem aber Kindern und Jugendlichen, einen Einblick in die Energieforschung, ihre  Anwendung, die Geschichte der Energie, Fragen der Energienutzung zu  geben und auch gemeinsam Über Fragen der Zukunft der Energie zu  diskutieren. "Kinder und Jugendliche sollen erleben, wie die Energie von heute und morgen erzeugt und genutzt wird", so Leibnitz.

Gleichzeitig war die Veranstaltung der Auftakt zum Bau einer  Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Schulgebäudes. "Wenn ich demnächst  mit meinen Schülern im Physik-Unterricht über Sonne, Energie und  Energiegewinnung spreche", so Margitta Smarczewski, "dann brauche ich  nur noch hier auf das Dach unserer Schule zu schauen." Schon jetzt freue sie sich, dass die Schüler erleben können, wie den Worten auch Taten  folgen. Seit eineinhalb Jahren haben sich die Schüler im Rahmen des  Unterrichts mit dem Thema erneuerbare Energie beschäftigt. Angefangen  habe alles mit dem Solarbauwettbewerb des Ilm-Kreises 2009. Später kam  der Wettbewerb "Geistesblitze" hinzu, dessen Lösung der Schule 5 000  Euro einbrachte, mit denen eigene Solarbaukästen, Aktionen wie das  Klima-Mobil, der Besuch an der Kinder-Uni in Ilmenau oder auch eine  Exkursion zu Unternehmen der Arnstädter Solarbranche finanziert wurden.  "Durch die Kooperation mit dem Solar-Dorf Kettmannshausen e.V.  entwickelten die Schüler der 3. und 4. Klassen Selbstbau- und  Experimentiermodelle, die inzwischen über die Grenzen des Ilm-Kreises  hinaus begehrte Unterrichtsmaterialien sind", so Smarczewski stolz.

Das war genau die Richtung, in die auch Landrat Benno Kaufhold die  Entwicklung vorantreiben wollte: "Es geht nach 15 Jahren nicht mehr nur  um Pilotanlagen zur Demonstration, sondern es geht auch um  wirtschaftliche Effekte." Die Anlage auf dem Dach des Schulhauses sieht  Kaufhold dabei nur als Start. Ziel soll es sein, alle 22 Grundschulen  des Kreises in diese Energiewirtschaft einzubinden. Der Landrat sah  dabei nicht nur die sofortigen wirtschaftlichen Effekte, sondern für ihn zählten die Schulen auch als Einrichtungen, "die Nachwuchs für die  Solarindustrie des Kreises entwickeln und gewinnen". Partner für das  Voltaik-Projekt ist die Bäder- und Beteiligungsgesellschaft Arnstadt  GmbH, wie Kaufhold auch für die weiteren Projekte dieser Art im Kreis  private Investoren als Partner sucht. Künstlerisch haben die Kinder der  Grund- und der Regelschule das Thema längst intus wie der Schulchor mit  dem Lied "Wie gut, dass es die Sonne gibt" und zwei Schüler mit einem  großformatigen Bild zum Thema für den Landrat bewiesen. Technisch sind  sie auf dem besten Weg dahin, wie die Basteleien und Mini-Solarien in  den Ablegern des Kindersolarzentrums "Prof. Solarius" im Schulgebäude  zeigten.

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Bildübergabe an den Landrat (Schüler als Personen des nicht-öffentlichen Lebens absichtlich unkenntlich gezeigt)

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letzte Aktualisierung Donnerstag, 10. August 2017